Antrag erfolgreich

3. September 2020

Antrag: WGK fordert Verordnung gegen Schottergärten

Pressemitteilung der WGK-Stadtratsfraktion vom 24. Juli 2020

Die Wählergemeinschaft Kulmbach möchte dem Vorbild aus Erlangen und Würzburg folgen und für die Stadt Kulmbach eine Verordnung gegen Schottergärten erlassen. WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Ein neuer Trend hat sich in unseren Gärten breit gemacht: Immer mehr Grundstückseigentümer verwandeln die Flächen rund um ihre Immobilien in Schottergärten.

Diese vermeintlich pflegeleichten Anlagen schaffen jedoch nur eine lebensfeindliche Steinwüste, die weder der Artenvielfalt dient noch eine optische Bereicherung und Integration in die teilweise jahrzehntelang liebevoll gepflegte Gartenlandschaft unserer schönen Heimat darstellt.“

Die Wählergemeinschaft Kulmbach stellt fest, dass vor allem Insekten eine blühende Umgebung benötigen, wodurch das Kleinklima intakt gehalten werden kann. Dieses stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und gegen die Klimaerwärmung dar. Angesichts der Tatsache, dass bereits Großstädte wie Erlangen und Würzburg ähnliche Verordnungen erlassen haben, sieht die Wählergemeinschaft Kulmbach dringenden Bedarf einer solchen Verordnung für die Stadt Kulmbach.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Ausarbeitung einer Verordnung, die eine Anlage von reinen Steingärten verhindert. Gleichzeitig wird um die Einrichtung einer Kampagne zur Förderung insektenfreundlicher Privatgärten gebeten, um Grundstückseigentümer darüber aufzuklären, wie sie ihre Gärten insekten- und artenfreundlich gestalten können.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Jeder von uns kann mit einer kleinen Tat, die auch finanziell jederzeit zu schultern ist, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und eine Freude für das Auge stellt eine blühende Oase allemal dar!“

Antragsverlauf:

24.07.2020 - Idee & Antrag

Der Antrag zur Verordnung gegen Schottergärten ist am 24. Juli gestellt
worden, die Idee ist im gleichen Zeitraum entstanden und wurde bislang
noch nicht im Stadtrat behandelt.

24.07.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

offen - Stadtratsitzung

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offen - Umsetzung

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24. Juli 2020

Antrag: „Zebrastreifen Hardenbergstraße“ – „Bus-Unterstellmöglichkeit Pestalozzistraße“

Lage: „Zebrastreifen Hardenbergstraße“
Lage: „Bus-Unterstellmöglichkeit Pestalozzistraße“

Presseerklärung der WGK-Stadtratsfraktion vom 16. Juni 2020

WGK möchte mehr Sicherheit und Komfort für Verkehrsteilnehmende
In zwei Anträgen an den Stadtrat der Stadt Kulmbach vom 5. Juni 2020 spricht sich der WGK-Fraktionsvorsitzende Dr. Ralf Hartnack für Verbesserungen im Straßenverkehr aus, die zum einen für mehr Sicherheit für Fußgänger, zum anderen für mehr Komfort und damit Attraktivität im Öffentlichen Nahverkehr sorgen.
„Die Sicherheit der Fußgänger und im Speziellen unserer Kinder auf dem Schulweg muss höchste Priorität innehaben“, so Dr. Hartnack. Aktuell sei es teils dichte Vegetation, die den Blick für die Verkehrsteilnehmer erschwere, in der dunklen Jahreszeit müssen diese ihren Schul- oder Arbeitsweg in der Dämmerung oder Finsternis zurücklegen.
Eine häufig frequentierte Stelle sowohl für Autofahrer als vor allem auch für Fußgänger ist die Überquerung der Hardenbergstraße auf Höhe des Hardenberghofs in der Nähe der Kreuzung Hardenbergstraße/Goethestraße. Hier befindet sich zwar bereits eine Querungshilfe, die jedoch gerade in der Dunkelheit nur schlecht erkennbar und durch die Büsche des Stadtparks schlecht einsehbar ist.


Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Einrichtung eines beleuchteten Fußgängerüberwegs („Zebrastreifen“) anstelle dieser Querungshilfe. Ebenso müsste dafür gesorgt werden, dass die Randgebiete dieses Überwegs besser einsehbar sind und die Hecken des Stadtparkes an dieser Stelle für einige Meter entfernt werden.


Außerdem ist eine Förderung der Passagierzahlen im öffentlichen Nahverkehr ein Bestreben, das auch die Wählergemeinschaft Kulmbach unterstützt. Es gilt, eine Nutzung des ÖPNV einfacher und auch angenehmer zu gestalten. Eine Herausforderung ist es, diesen bei schlechterem Wetter zu nutzen. Das Warten auf den Bus ist vor allem bei Regen nicht angenehm und ein Schutz vor der Witterung wünschenswert.
Gerade für wartende Schülerinnen und Schüler sollte eine Unterstellmöglichkeit gegeben sein. Diese ist an der Bushaltestelle in der Pestalozzistraße (vor dem Achat-Hotel) leider bislang nicht gegeben.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Errichtung eines Unterstellhäuschens an der Bushaltestelle in der Pestalozzistraße.
„Beide Maßnahmen sind mit einfachen Mitteln, aber großem Nutzen durchführbar und stellen einen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmenden dar“, so Dr. Ralf Hartnack.

Antragsverlauf:

05.06.2020 - Idee & Antrag

Die Anträge „Unterstellhäuschen“ und „Zebrastreifen“ sind am 5. Juni 2020 im Stadtrat gestellt worden. Die Idee dazu ist in der WGK-Familie in Gesprächen aufgekommen.

16.06.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

25.06.2020 - Stadtratssitzung

Der Stadtrat hat beide Anträge einstimmig beschlossen.

05.11.2020 - Stadtratssitzung

In der Sitzung wurde unter dem Punkt „Wünsche, Anträge, Sonstiges“ über den Sachstand des Antrages berichtet. –  Sowohl der beleuchtete Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) in der Hardenbergstraße als auch das Bushäuschen in der Pestalozzistraße sind in Bearbeitung. Die Kosten für den Fußgängerüberweg sind im diesjährigen Haushalt noch vorhanden. Er soll noch im Jahr 2020 realisiert werden, wenn das Wetter diese Maßnahme zulässt. Die Kosten für das Bushäuschen sollen im nächsten Haushalt eingeplant werden und damit auch die Realisierung im Jahr 2021 erfolgen.

Mai 2021 - Umsetzung

Die Stadt hat begonnen, die beiden Projekte umzusetzen.

3. Juli 2020

Antrag: “ Innerstädtischer Trimm-Dich-Pfad“

Lage: gesamte Innenstadt Kulmbach

WGK wünscht sich einen innerstädtischen Trimm-Dich-Pfad
Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack plädiert für eine kooperative Entwicklung mit der Universität

Gerade in den letzten Wochen erfreut sich unser Trimm-Dich-Pfad, nun attraktiviert durch Übungen speziell für das Spartan Race, großer Beliebtheit. Die Bewegung an der frischen Luft stellt eine gute Ergänzung zu einem sinnvollen und wichtigen Training unter professioneller Anleitung in den Kulmbacher Fitnessstudios dar.

Die Nutzung solcher Übungsgeräte in der freien Natur ist auch eine gute Beschäftigung in der Mittagspause oder bei nur wenig Zeit. Dies betrifft auch die ab Herbst am Campus Kulmbach Studierenden, die neben der geistigen Beschäftigung auch eine Bewegungsmöglichkeit in ihrer Nähe suchen werden. Da sich in derartigen Fällen der Weg selten lohnt, ist es nur konsequent, eine Trainingsmöglichkeit in der Innenstadt zu schaffen. Dabei geht es nicht vorrangig um die Installation von Sportgeräten in der Innenstadt, sondern um einzelne Stelen, die eine Anleitung zu einfachen Übungen (auch ohne Geräte) geben soll und auch mit Straßen- bzw. Businesskleidung durchführbar sein soll. Das Augenmerk soll dabei auf der Einfachheit der Übungen und der Anlage eines solchen Pfades liegen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Verbindung der Innenstadt mit dem Stadtpark und dem Grünzug sowie die Eignung für alle Altersschichten und die Ergänzung der bereits vorhandenen Geräte im Grünzug. In einem weiteren Schritt kann darüber nachgedacht werden, ob auch die Flutmulde in das Konzept mit integriert werden kann.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach fordert daher die Einrichtung eines solchen innerstädtischen „Trimm-Dich-Pfades“.

Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Für die Erarbeitung des Konzeptes, bei dem auch die Hygiene beachtet werden soll, halten wir es für unbedingt erforderlich, den Campus Kulmbach einzubinden und aktiv an der Gestaltung des Konzepts zu beteiligen, gegebenenfalls auch mit Beratung durch die ansässigen Krankenkassen. Als gemeinsames Konzept von Campus und Stadt hätte das Projekt nicht nur Strahlkraft durch die fachliche Unterstützung seitens der Universität, sondern zeigt auch für die künftigen Studierenden die so wichtige Identifikation des Standortes Kulmbach mit „seiner“ VII. Fakultät der Universität Bayreuth“.

Antragsverlauf:

03.07.2020 - Idee & Antrag

Der Antrag für den innerstädtischen Trimm-Dich-Pfad wurde am 3. Juli 2020 gestellt, die Idee kam bei einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Campus Kulmbach im Juni auf.

13.07.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

16.07.2020 - Stadtratssitzung

Der Stadtrat hat am 16. Juli 2020 den Antrag behandelt und mit 25 „Ja-Stimmen“ zu 3 „Nein-Stimmen“ angenommen.

offen - Umsetzung

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