Anträge

15. Juni 2021

WGK für Stärkung des Bewusstseins für unsere Städtepartnerschaften

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat darum gebeten, prominente Plätze Kulmbachs zur Stärkung des Bewusstseins für unsere Städtepartnerschaften umzubenennen.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung und somit zur Bewahrung des Friedens.“

Kulmbach darf sich glücklich schätzen, dass wir mit folgenden Städten eine solch besondere, städtepartnerschaftliche Verbindung schließen durften und diese auch pflegen:
Lugo, Provinz, Ravenna, Region Emilia Romagna, Italien (seit 1974)
Kilmarnock, Grafschaft East Ayrshire, Schottland (seit 1974)
Rust, Burgenland, Österreich (seit 1981)
Saalfeld, Thüringen (seit 1988)
Bursa, Türkei (seit 1999)
Die Städtefreundschaft mit Lüneburg seit dem Jahre 1967 sei an dieser Stelle ebenso erwähnt.

Städtepartnerschaften sind auch ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Integration und der Zusammenhalt Europas auf lokaler Ebene vorangetrieben werden kann. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese Verbindungen im wort-wörtlichen Sinn den Bürgerinnen und Bürgern täglich ins Bewusstsein gerufen werden.

Die Verwaltungsrätin für Städtepartnerschaften Helga Lormes ergänzt hierzu: „Mit den Flaggen am Stadtpark und den kunstvoll gestalteten Kanaldeckeln am Marktplatz ist dies bereits geschehen. Wir denken aber auch, dass darüber hinaus die Umbenennung prominenter Plätze in Kulmbach ein hervorragendes Mittel sind, um die Städtepartnerschaften im Bewusstsein zu halten und sie somit zu pflegen und zu intensivieren.“

Da sich die Städtepartnerschaft mit Rust in diesem Jahr zum 40. Mal jährt, bittet die Wählergemeinschaft Kulmbach darum, den Grünzug hinter der Stadthalle in „Ruster Allee“ umzubenennen. Durch die Pflanzung von Weinreben sowie das Anbringen einer Bank und eines Fahrradständers an geeigneter Stelle, die ebenfalls unserer Partnerstadt Rust gewidmet werden, könnte das Bild abgerundet werden.

Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack führt abschließend aus: „Für die anderen Partnerstädte könnten zu den kommenden Jubiläen ebenfalls Plätze gefunden werden, um das Jubiläum zu würdigen und die Bedeutung der Partnerschaften zu unterstreichen. Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wäre es wichtig, darauf zu achten, dass die Umbenennung möglichst wenig bis keinen organisatorischen Aufwand für die Anwohner bedeutet, also möglichst keine Privat- oder Geschäftsadressen geändert werden müssen.“ Entsprechende Ideen werde die Wählergemeinschaft zu gegebener Zeit einreichen.

Antragsverlauf:

15.06.2021 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

22. Februar 2021

WGK möchte Oberauhof als Naherholungsgebiet attraktivieren

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat verschiedene Vorschläge vorgetragen, um den Oberauhof als Naherholungsgebiet zu attraktivieren.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Dieser idyllisch gelegene See, unsere Kieswäsch mit einer Wasserfläche von ca. 26 ha und die angrenzende Liegewiese bieten den Badegästen die Möglichkeit zum Wassersport und zum Entspannen. Auch im Winter ist das Naherholungsgebiet Mainaue ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.“ Der Badebereich erstreckt sich insgesamt auf 3,5 ha.

Besonders attraktiv ist die Lage mit Blick auf das nahegelegene Schloss Steinen-hausen sowie auf das Wahrzeichen Kulmbachs, die historische Plassenburg – eine der bundesweit gewaltigsten Festungen aus der Renaissancezeit. Um den See führt ein ca. 3 km langer Rundweg.

An Teilen des Sees geht unter anderem der Fischereiverein Kulmbach seinem Hobby nach. Des Weiteren ist neben einem Kiosk mit Außenbestuhlung und Toilettenanlagen auch die Wasserwacht und die DLRG stationiert.

Bereits 2016 (auf Basis früherer WGK-Vorschläge aus 2007 und 2011) hat die WGK mit dem Verwaltungsrat für die städtischen Naherholungsgebiete, MdL Rainer Ludwig, ein fundiertes Konzept vorgestellt. Vorausgegangen waren erneute Ortstermine, bei denen der Status Quo eruiert und auch mit Betroffenen über Probleme, Herausforderungen und Wünsche gesprochen wurde. Die WGK hatte aus diesen Erkenntnissen entsprechende Empfehlungen, Vorschläge und Lösungsansätze formuliert. Das Konzept wurde durch die Stadt Kulmbach damals nicht weiterverfolgt, u. a. weil notwendige Fördermittel nicht in Aussicht gestellt werden konnten.

„Durch die Verbindungen nach München sehe ich jedoch durchaus Möglichkeiten, Fördermittel zu akquirieren und unseren Oberauhof für die kommende Saison und darüber hinaus attraktiver zu gestalten“, so MdL Rainer Ludwig. „Insbesondere vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie neu an Bedeutung gewonnenen heimischen Tourismus-, Freizeit- und Ausflugsaktivitäten eröffnen sich neue Perspektiven.“

Weiter erklärt Ludwig: „Bedingt dadurch, dass sich in der Krisenphase 2020 der Campingmobilstellplatz in Kulmbach am Schwedensteg enormer Beliebtheit erfreute und sich deshalb der Stadtrat für einen bedarfsgerechten Ausbau entschieden hat, wurde das Vorhaben genährt, auch am Oberauhof diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen.“

Die Erfahrung des letzten Jahres habe gezeigt, dass ein großes Potential für diese Form des Urlaubes besteht. Die Wählergemeinschaft ist deshalb überzeugt, dass ein solcher Campingmobilstellplatz auch am Oberauhof eine Bereicherung für Kulmbach wäre und analog zur Anlage am Schwedensteg die touristische Anziehungskraft weiter steigert.

Im Vermögens-Haushalt der Stadt Kulmbach ist auf Initiative der WGK hin bereits ein Ansatz in Höhe von 25.000 € vorgesehen.

Die WGK bittet daher um die Realisierung eines Campmobil-Stellplatzes am Oberauhof – in Ergänzung / Kombination dazu einen reinen Zelt- / Camping-Platz. Dieses Projekt soll eingebettet werden in das evaluierte Gesamt-Konzept zur Attraktivierung dieses Naherholungsgebietes. Unser Naherholungsgebiet Oberauhof hat sich insbesondere im vergangenen Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona Pandemie großer Beliebtheit erfreut und als sehr wertvoll erwiesen – für Spaziergehende, Wandernde, Sporttreibende, Joggende, Radfahrende und Inliner-Fahrende sowie Badegäste gleichermaßen.

Diese Gegebenheit gilt es nun gezielt auszubauen und in Form einer Attraktivierung des Gesamtgeländes fit für die Zukunft zu gestalten und ganzjährig sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für Besucher aus nah und fern nutzbar zu machen. Auch hierfür hat die WGK bereits einen Haushaltsansatz eingefordert, der in Höhe von 25.000 € verabschiedet wurde. Ziel ist es, die ausgearbeiteten Konzeptinhalte der WGK zu realisieren. Hierzu gehören die attraktive Ertüchtigung als wertvolle Ergänzung des touristischen Angebots auch für Urlauber und Gäste der Stadt sowie die ganzjährige, kostenlose Nutzung für alle Bevölkerungsschichten.

MdL Rainer Ludwig stellt einige Einzel-Maßnahmen vor: „In Bezug auf die verkehrstechnische Erschließung ist unser Gedanke eine favorisierte Verkehrsanbindung über das Aufeld (die so genannte Max-Zier-Straße) sowie durch die Erschließung mit Versorgungsanbindung über das Kieswerk. Außerdem muss der Rundweg um den See „verkehrstüchtig“ befestigt werden.Die Wege verfügen bislang nur über eine so genannte wassergebundene Decke, welche nicht geeignet ist, dauerhaft den Ansprüchen der Besucher gerecht zu werden. Gleichzeitig gilt es, eine Kompensation der Herausforderung „Überschwemmungsgebiet“ zu erzielen.“

Bei den infrastrukturellen Maßnahmen zählt Ludwig die sichere und ungetrübte Badesee-Nutzung (frei von Algen- und Gänseplage mit verbesserter Wasserreinheit), ein Sonnendeck bzw. eine Sonnenterrasse, die Sandstrand-Erweiterung, die Modernisierung des Beach-Volleyball-Felds, die Erweiterung des Spielplatzes, einen Bootsverleih, einen Hunde-Strand, die Verbesserung der Aussichtsblicke (geringe, naturverträgliche Abholzungen und Ausdünnungen) zum Schloss Steinenhausen, eine Seebühne mit Eventmöglichkeiten wie Konzerte, Partys und Sportfeste, die Aufwertung der Gastronomie-Einrichtungen sowie der Toiletten- und Duschanlagen, die Verbesserung der Parkplatz-Qualität, vor allem der Befestigung sowie eine Beleuchtung und Laternen am Parkplatz und am Uferrundweg auf.

Zu möglichen Fördermöglichkeiten stellt Ludwig klar: „Zur Realisierung all dieser angestrebten Maßnahmen, auch unter ökologischen Aspekten, wird sich die WGK um entsprechende aktuelle Fördermöglichkeiten, auch auf Landesebene, einsetzen. Hier käme u. a. das sog. RÖFE-Programm des Freistaates (Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen) in Frage. Auf kommunaler Ebene soll zunächst das so genannte LEADER-Programm geprüft werden, welches beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) zu beantragen ist. Die Fördermöglichkeiten liegen bei entsprechenden Voraussetzungen zwischen 50 und 80 %.“

Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack ergänzt abschließend: „Das Ziel, die ganzjährige Attraktivierung des Oberauhofes als Naherholungsgebiet für Einheimische und Touristen, liegt der Wählergemeinschaft Kulmbach bereits seit vielen Jahren sehr am Herzen. Gerade im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, wie wertvoll dieses Naherholungsgebiet vor den Toren unserer Stadt ist, und so gilt es nun, alle Kräfte zu bündeln, um dieses Kleinod zu bewahren und auszubauen.“

Antragsverlauf:

22.02.2021 - Antrag

Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach 

22.02.2021 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

16. Februar 2021

WGK fordert kostenfreies Parken für Kraftfahrzeuge mit E-Kennzeichen

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat gefordert, das kostenfreie Parken für Kraftfahrzeuge mit E-Kennzeichen auf kostenpflichtigen städtischen Parkplätzen einzuführen.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Wir sind sehr erfreut, dass mit dem heutigen Tage die Tiefgaragen unter dem, nach der Ideenfindung unter großer Beteiligung der Kulmbacherinnen und Kulmbacher auf unsere Initiative so umbenannten EKU-Platz und der Dr.-Stammberger-Halle wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und zum Parken nutzbar sind. Gerade in dieser für den Innenstadthandel äußerst schwierigen Zeit war es wichtig, dass die Baumaßnahme endlich abgeschlossen ist und die Händlerinnen und Händler somit wieder leichter, zumindest für Click&Collect und hoffentlich sehr bald auch wieder für den nächsten Einkaufsbummel, erreichbar sind.“

Von großer Bedeutung sei für die WGK auch die kostenfreie erste Stunde, die in den städtischen Parkgaragen bereits seit einigen Jahren erfolgreich angeboten und auch rege genutzt wird. „Diese Möglichkeit des kostenfreien Parkens erlaubt es jeder Kulmbacherin und jedem Kulmbacher, bequem in der Innenstadt einkaufen gehen zu können und muss unbedingt erhalten bleiben“, so Dr. Hartnack weiter.

Aus der Presse habe man nun erfahren müssen, dass aufgrund des Brandschutzes und der Schwierigkeiten, die Hybrid- und Elektroautos in einem Brandfall für die Feuerwehr verursachen, das Parken für diese Autos in Zukunft in den beiden genannten Tiefgaragen nicht mehr möglich sein wird. Der Verwaltungsrat für die städtischen Feuerwehren, Dr. Ralf Hartnack ergänzt hierzu: „Natürlich gilt es, höchste Sicherheit und beste Angriffsmöglichkeiten für unsere Feuerwehr zu schaffen! Mein großer Dank noch einmal für den schnellen und sicheren Einsatz, der unter hoher Manneskraft und mit voller Energie beim letztjährigen Brand in der Tiefgarage zu einem guten Ausgang mit einem überschaubaren Schaden geführt hat.“

Die Einschränkung der Parkmöglichkeiten für elektroangetriebene Autos stellt für die Wählergemeinschaft Kulmbach nun jedoch einen erheblichen Nachteil dar, da ja gerade diese Antriebsformen für unser aller Zukunft gefördert und nicht behindert werden sollen.
Daher beantragt die Stadtratsfraktion der Wählergemeinschaft Kulmbach die Ein-führung des kostenfreien Parkens auf allen kostenpflichtigen städtischen Parkplätzen für Kraftfahrzeuge mit E-Kennzeichen.

Dr. Hartnack erklärt weiter: „Die Stadt Bayreuth beispielsweise bietet dies bereits seit 2018 an, was auch gerne genutzt wird. Hier kann man auf allen städtischen Parkplätzen, zum Beispiel am Rathaus oder in der Richard-Wagner-Straße, bis zur Höchstparkdauer kostenfrei parken, sofern man ein Auto mit E-Kennzeichen führt.“
Für die kommunale Verkehrsüberwachung ist es durch einen Blick auf das Kennzeichen möglich, diese Autos zu erkennen. Allerdings sollte das Auslegen einer Parkscheibe, mit der die Einhaltung der Höchstparkdauer überwacht werden kann, zur Auflage gemacht werden und dementsprechend an den Parkscheinautomaten ausgeschildert werden.

Die WGK ist überzeugt, dass diese unter geringen Kosten- und Sachaufwendungen durchzuführende Maßnahme einen Beitrag sowohl zur Förderung alternativer Antriebe als vor allem auch zur Förderung des innerstädtischen Handels, der den Mitgliedern und Mandatsträgerinnen und -trägern der Wählergemeinschaft traditionell besonders am Herzen liegt und gerade in den nächsten Monaten mit allen Kräften gefördert werden muss, leisten kann und wird.

Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Die Einführung des kostenfreien Parkens für Kraftfahrzeuge mit E-Kennzeichen ist sowohl das richtige Signal für die Zukunft unserer Umwelt als auch für die Zukunft unseres Innenstadthandels. Die WGK wird sich weiterhin dafür einsetzen, unseren Händlerinnen und Händlern bestmögliche Konditionen bieten zu können, und wenn dies auch noch unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit geschehen kann, sind wir auf dem richtigen Weg!“

Antragsverlauf:

12.02.2021 - Antrag

Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach 

12.02.2021 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

26. Oktober 2020

WGK wünscht sich neue, kleine Baugebiete

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat den Wunsch vorgetragen, die Möglichkeiten des Einfamilienwohnhausbaus in Kulmbach zu erweitern.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Die Stadt Kulmbach befindet sich, nicht zuletzt wegen des spannenden Aufbaus des Campus Kulmbach, im Aufschwung. Viele neue Mitbürgerinnen und Mitbürger werden in Kulmbach erwartet, die ihren Lebensmittelpunkt, zumindest für einige Jahre, in unserer schönen Heimatstadt suchen und finden werden.“

Für das studentische Leben seien verschiedenste Projekte geplant und teilweise schon umgesetzt, gerade der Wohnungsbau schreitet hier mit großen Schritten voran. Was aber aus Sicht der WGK noch ergänzt werden sollte, ist die Möglichkeit für Neu-Kulmbacher, aber auch junge Kulmbacher, die ihr Leben dauerhaft bei uns aufbauen möchten, ein adäquates Eigenheim in schöner Lage zu schaffen.“

Weiter erklärt Hartnack: „Die WGK hat sich schon immer für die Einrichtung vieler Baugebiete in Kulmbach, gerade auch für kleinere, eingesetzt, und an diesem Punkt möchten wir nun auch ansetzen.“

Die WGK bittet daher um eine kurzfristige Aufstellung und Konzeption neuer, kleiner Baugebiete im Stadtbereich Kulmbach. Der Fokus liegt hierbei auf „klein“, also in etwa zwanzig Grundstücke je Baugebiet, die möglichst bestehende Baugebiete im Randbereich ergänzen sollen. Dabei soll die Kernstadt genauso wie die schönen Kulmbacher Ortsteile einbezogen werden. Als mögliche Orte könnte dabei das westliche Katschenreuth und das nördliche Leuchau untersucht werden, aber auch Bereiche in Kirchleus oder zum Beispiel die Verlängerung des Baugebietes Am Gartenfeld. Dies stellt jedoch eine unabgeschlossene Aufzählung dar, gerne lasse man sich von der Verwaltung auch von anderen Gebieten überzeugen.

Bei der Konzeption sollte stets darauf geachtet werden, dass innerhalb dieser Gebiete sowie auch im restlichen Stadtgebiet Grundstücke ausgewiesen werden, die rein der Begrünung, also kleiner grüner Oasen, dienen.

Auch in der aktuellen wirtschaftlichen Situation, die in der Baubranche zwar noch nicht so gravierend ist, jedoch auch hier mit Einbrüchen zu rechnen ist, wäre dies das richtige Signal.

Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Gerade im Wohnhausbau werden vor allem die heimischen Handwerker gefordert und gefördert. Die Stadt Kulmbach kann den Rahmen für Investitionen mit geringem Aufwand erbringen und setzt auf diese Art der indirekten Wirtschaftsförderung entsprechende Signale.“

Antragsverlauf:

16.10.2020 - Antrag

Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach 

23.10.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

13. Oktober 2020

WGK bittet um Burggipfel noch in diesem Jahr 2020

Pressemitteilung der WGK-Stadtratsfraktion vom 13. Oktober 2020 WGK bittet um Burggipfel noch in diesem Jahr

 

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat die eindringliche Bitte vorgetragen, noch in diesem Kalenderjahr einen Burggipfel abzuhalten.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Das Thema „Erschließung der Plassenburg“ hat wieder Fahrt aufgenommen. Wir halten die Idee eines Burggipfels für sehr zielführend und bitten, diesen kurzfristig noch in diesem Kalenderjahr einzuberufen.“

Weiter erklärt Hartnack, dass der Presse zu entnehmen war, dass der Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen aus einem Gutachten, von dem man keine Kenntnis habe, eine Variante vorgetragen hat. Gleichzeitig gebe es Initiativen des Vereins „Freunde der Plassenburg“, die einen Burggipfel einfordern.

Einerseits ist die Plassenburg das Wahrzeichen von Kulmbach und übt auch eine erhebliche Strahlkraft in größerem Umkreis aus. Andererseits ist durch die Bemühungen der Schlösserverwaltung dokumentiert, dass Mittel zur Realisierung für eine Erschließung der Plassenburg zur Verfügung stehen. WGK-Stadtratsmitglied Stefan Schaffranek: „Diese Chance muss ergriffen werden! Der Burggipfel ist eine gute Lösung, alle Interessen zu thematisieren und zu einer in allen Belangen tragbaren Lösung zu kommen.“

Die WGK bittet daher um die Beauftragung der Verwaltung, eigene konstruktive Lösungen zu erarbeiten, die für den sanften Tourismus eine gesicherte Erschließung der Plassenburg gestattet. Damit könnten auch die künftige Nutzung und der Erhalt unseres wichtigen Wahrzeichens für Kulmbach erhalten werden.

Antragsverlauf:

13.10.2020 - Antrag

Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach 

14.10.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

10. September 2020

Längere Öffnungszeit für Freibad auf Wunsch der WGK

Pressemitteilung der WGK-Stadtratsfraktion vom 9. September 2020

Längere Öffnungszeit für Freibad auf Wunsch der WGK

Die Wählergemeinschaft Kulmbach hat in einem Antrag an den Stadtrat den Wunsch vorgetragen, das Freibad der Stadt Kulmbach bis mindestens Ende September geöffnet zu lassen.
WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „In der aktuell noch angespannten Zeit bietet das Kulmbacher Freibad einen regionalen und hygienisch einwandfreien Freizeitvertreib für die Kulmbacher Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die erfreulich große Anzahl an Urlaubenden im Kulmbacher Land.“

Weiter erklärt Hartnack, dass die Freizeitaktivitäten zur Zeit der Corona-Pandemie haben eine merkliche Hinwendung zu regionalen Angeboten im Freien genommen haben. Auch der Urlaub in Oberfranken erfreut sich großer Beliebtheit. Eine große Anzahl von Touristen, ob mit dem Kfz, dem Fahrrad oder dem Wohnmobil, bereichern aktuell das Leben in unserer schönen Heimatstadt.

Eine beliebte Freizeitbeschäftigung stellt dabei im Moment der Besuch des Kulmbacher Freibades dar. Die Stadt Kulmbach war unter den ersten in Oberfranken, die das Bad wieder für Besucher zugänglich machten, und durch das ausgeklügelte Hygienekonzept ist es möglich, dort sicher und gesund schwimmen zu gehen.

Auch die Aussichten, die in den letzten Tagen von den einschlägigen meteorologischen Prognosen verkündet wurden, deuten auf eine weitere Nutzbarkeit des Freibades hin. Gerade aufgrund der wieder steigenden Zahlen ist es nicht absehbar, ob ein Betrieb des Kulmbacher Hallenbades ebenso reibungslos ablaufen wird und daher die Nutzung des Freibades präferiert werden sollte. Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Verlängerung der Öffnung des Kulmbacher Freibads bis mindestens Ende September, abhängig von den kommenden Prognosen auch darüber hinaus.

WGK-Stadtratsmitglied Alexander Meile: „Lasst uns das schöne Wetter, das wir in diesem Altweibersommer heuer genießen können, nutzen und das Kulmbacher Freibad noch möglichst lange geöffnet lassen!“

Antragsverlauf:

Ende August 2020 - Idee & Antrag

Im Gespräch mit Schwimmbadbesuchern und Frühschwimmern kam heraus, dass das Freibad in diesem schwierigen Jahr länger geöffnet bleiben sollte. Stadtrat Alexander Meile und Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack nahmen diese Idee gerne auf und formulierten einen Antrag.

09.09.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

23.09.2020 - Stadtratsitzung

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offen - Umsetzung

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3. September 2020

Antrag: WGK fordert Verordnung gegen Schottergärten

Pressemitteilung der WGK-Stadtratsfraktion vom 24. Juli 2020

Die Wählergemeinschaft Kulmbach möchte dem Vorbild aus Erlangen und Würzburg folgen und für die Stadt Kulmbach eine Verordnung gegen Schottergärten erlassen. WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack erklärt dazu: „Ein neuer Trend hat sich in unseren Gärten breit gemacht: Immer mehr Grundstückseigentümer verwandeln die Flächen rund um ihre Immobilien in Schottergärten.

Diese vermeintlich pflegeleichten Anlagen schaffen jedoch nur eine lebensfeindliche Steinwüste, die weder der Artenvielfalt dient noch eine optische Bereicherung und Integration in die teilweise jahrzehntelang liebevoll gepflegte Gartenlandschaft unserer schönen Heimat darstellt.“

Die Wählergemeinschaft Kulmbach stellt fest, dass vor allem Insekten eine blühende Umgebung benötigen, wodurch das Kleinklima intakt gehalten werden kann. Dieses stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und gegen die Klimaerwärmung dar. Angesichts der Tatsache, dass bereits Großstädte wie Erlangen und Würzburg ähnliche Verordnungen erlassen haben, sieht die Wählergemeinschaft Kulmbach dringenden Bedarf einer solchen Verordnung für die Stadt Kulmbach.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Ausarbeitung einer Verordnung, die eine Anlage von reinen Steingärten verhindert. Gleichzeitig wird um die Einrichtung einer Kampagne zur Förderung insektenfreundlicher Privatgärten gebeten, um Grundstückseigentümer darüber aufzuklären, wie sie ihre Gärten insekten- und artenfreundlich gestalten können.

WGK-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Jeder von uns kann mit einer kleinen Tat, die auch finanziell jederzeit zu schultern ist, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und eine Freude für das Auge stellt eine blühende Oase allemal dar!“

Antragsverlauf:

24.07.2020 - Idee & Antrag

Der Antrag zur Verordnung gegen Schottergärten ist am 24. Juli gestellt
worden, die Idee ist im gleichen Zeitraum entstanden und wurde bislang
noch nicht im Stadtrat behandelt.

24.07.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

offen - Stadtratsitzung

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offen - Umsetzung

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24. Juli 2020

Antrag: „Zebrastreifen Hardenbergstraße“ – „Bus-Unterstellmöglichkeit Pestalozzistraße“

Lage: „Zebrastreifen Hardenbergstraße“
Lage: „Bus-Unterstellmöglichkeit Pestalozzistraße“

Presseerklärung der WGK-Stadtratsfraktion vom 16. Juni 2020

WGK möchte mehr Sicherheit und Komfort für Verkehrsteilnehmende
In zwei Anträgen an den Stadtrat der Stadt Kulmbach vom 5. Juni 2020 spricht sich der WGK-Fraktionsvorsitzende Dr. Ralf Hartnack für Verbesserungen im Straßenverkehr aus, die zum einen für mehr Sicherheit für Fußgänger, zum anderen für mehr Komfort und damit Attraktivität im Öffentlichen Nahverkehr sorgen.
„Die Sicherheit der Fußgänger und im Speziellen unserer Kinder auf dem Schulweg muss höchste Priorität innehaben“, so Dr. Hartnack. Aktuell sei es teils dichte Vegetation, die den Blick für die Verkehrsteilnehmer erschwere, in der dunklen Jahreszeit müssen diese ihren Schul- oder Arbeitsweg in der Dämmerung oder Finsternis zurücklegen.
Eine häufig frequentierte Stelle sowohl für Autofahrer als vor allem auch für Fußgänger ist die Überquerung der Hardenbergstraße auf Höhe des Hardenberghofs in der Nähe der Kreuzung Hardenbergstraße/Goethestraße. Hier befindet sich zwar bereits eine Querungshilfe, die jedoch gerade in der Dunkelheit nur schlecht erkennbar und durch die Büsche des Stadtparks schlecht einsehbar ist.


Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Einrichtung eines beleuchteten Fußgängerüberwegs („Zebrastreifen“) anstelle dieser Querungshilfe. Ebenso müsste dafür gesorgt werden, dass die Randgebiete dieses Überwegs besser einsehbar sind und die Hecken des Stadtparkes an dieser Stelle für einige Meter entfernt werden.


Außerdem ist eine Förderung der Passagierzahlen im öffentlichen Nahverkehr ein Bestreben, das auch die Wählergemeinschaft Kulmbach unterstützt. Es gilt, eine Nutzung des ÖPNV einfacher und auch angenehmer zu gestalten. Eine Herausforderung ist es, diesen bei schlechterem Wetter zu nutzen. Das Warten auf den Bus ist vor allem bei Regen nicht angenehm und ein Schutz vor der Witterung wünschenswert.
Gerade für wartende Schülerinnen und Schüler sollte eine Unterstellmöglichkeit gegeben sein. Diese ist an der Bushaltestelle in der Pestalozzistraße (vor dem Achat-Hotel) leider bislang nicht gegeben.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach bittet daher um die Errichtung eines Unterstellhäuschens an der Bushaltestelle in der Pestalozzistraße.
„Beide Maßnahmen sind mit einfachen Mitteln, aber großem Nutzen durchführbar und stellen einen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmenden dar“, so Dr. Ralf Hartnack.

Antragsverlauf:

05.06.2020 - Idee & Antrag

Die Anträge „Unterstellhäuschen“ und „Zebrastreifen“ sind am 5. Juni 2020 im Stadtrat gestellt worden. Die Idee dazu ist in der WGK-Familie in Gesprächen aufgekommen.

16.06.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

25.06.2020 - Stadtratssitzung

Der Stadtrat hat beide Anträge einstimmig beschlossen.

05.11.2020 - Stadtratssitzung

In der Sitzung wurde unter dem Punkt „Wünsche, Anträge, Sonstiges“ über den Sachstand des Antrages berichtet. –  Sowohl der beleuchtete Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) in der Hardenbergstraße als auch das Bushäuschen in der Pestalozzistraße sind in Bearbeitung. Die Kosten für den Fußgängerüberweg sind im diesjährigen Haushalt noch vorhanden. Er soll noch im Jahr 2020 realisiert werden, wenn das Wetter diese Maßnahme zulässt. Die Kosten für das Bushäuschen sollen im nächsten Haushalt eingeplant werden und damit auch die Realisierung im Jahr 2021 erfolgen.

Mai 2021 - Umsetzung

Die Stadt hat begonnen, die beiden Projekte umzusetzen.

3. Juli 2020

Antrag: “ Innerstädtischer Trimm-Dich-Pfad“

Lage: gesamte Innenstadt Kulmbach

WGK wünscht sich einen innerstädtischen Trimm-Dich-Pfad
Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack plädiert für eine kooperative Entwicklung mit der Universität

Gerade in den letzten Wochen erfreut sich unser Trimm-Dich-Pfad, nun attraktiviert durch Übungen speziell für das Spartan Race, großer Beliebtheit. Die Bewegung an der frischen Luft stellt eine gute Ergänzung zu einem sinnvollen und wichtigen Training unter professioneller Anleitung in den Kulmbacher Fitnessstudios dar.

Die Nutzung solcher Übungsgeräte in der freien Natur ist auch eine gute Beschäftigung in der Mittagspause oder bei nur wenig Zeit. Dies betrifft auch die ab Herbst am Campus Kulmbach Studierenden, die neben der geistigen Beschäftigung auch eine Bewegungsmöglichkeit in ihrer Nähe suchen werden. Da sich in derartigen Fällen der Weg selten lohnt, ist es nur konsequent, eine Trainingsmöglichkeit in der Innenstadt zu schaffen. Dabei geht es nicht vorrangig um die Installation von Sportgeräten in der Innenstadt, sondern um einzelne Stelen, die eine Anleitung zu einfachen Übungen (auch ohne Geräte) geben soll und auch mit Straßen- bzw. Businesskleidung durchführbar sein soll. Das Augenmerk soll dabei auf der Einfachheit der Übungen und der Anlage eines solchen Pfades liegen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Verbindung der Innenstadt mit dem Stadtpark und dem Grünzug sowie die Eignung für alle Altersschichten und die Ergänzung der bereits vorhandenen Geräte im Grünzug. In einem weiteren Schritt kann darüber nachgedacht werden, ob auch die Flutmulde in das Konzept mit integriert werden kann.

Die Wählergemeinschaft Kulmbach fordert daher die Einrichtung eines solchen innerstädtischen „Trimm-Dich-Pfades“.

Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hartnack: „Für die Erarbeitung des Konzeptes, bei dem auch die Hygiene beachtet werden soll, halten wir es für unbedingt erforderlich, den Campus Kulmbach einzubinden und aktiv an der Gestaltung des Konzepts zu beteiligen, gegebenenfalls auch mit Beratung durch die ansässigen Krankenkassen. Als gemeinsames Konzept von Campus und Stadt hätte das Projekt nicht nur Strahlkraft durch die fachliche Unterstützung seitens der Universität, sondern zeigt auch für die künftigen Studierenden die so wichtige Identifikation des Standortes Kulmbach mit „seiner“ VII. Fakultät der Universität Bayreuth“.

Antragsverlauf:

03.07.2020 - Idee & Antrag

Der Antrag für den innerstädtischen Trimm-Dich-Pfad wurde am 3. Juli 2020 gestellt, die Idee kam bei einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Campus Kulmbach im Juni auf.

13.07.2020 - WGK-Pressemitteilung

Pressemeldung an die Bayerische Rundschau und die Frankenpost – Text: siehe oben

16.07.2020 - Stadtratssitzung

Der Stadtrat hat am 16. Juli 2020 den Antrag behandelt und mit 25 „Ja-Stimmen“ zu 3 „Nein-Stimmen“ angenommen.

offen - Umsetzung

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